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Fairtrade

Sehr geehrte Vorsitzende, meine Damen und Herren.

 

Wir meinen: Wer Fairtrade Kaffee trinkt, macht die Welt mit jedem Schluck besser. Stimmt das ? Neue Untersuchungen – z.B, in einem Bericht in der Zeit aus 2014 zeigt „ Wir machen uns mit Fairtrade etwas vor..

„In der Werbung zu Fairtrade heißt es Bei Produkten mit Fairtrade Siegel habe man die Gewissheit, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen durch Fairtrade Preise verbessert werden.

In keinem anderen Land wie Deutschland nimmt der Konsum von Fairtrade Kaffee so rasant zu .

Nach Einschätzung von Forscher habe z. B. der Fairtrade Kaffee kaum positive Auswirkungen für die armen Produzenten.

Schuld daran seien grundlegende Fehler und falsche Anreize im System. Ökonom Wydick von der Uni San Francisco sagt, dass Fairtrade Kaffee eine der ineffektivsten Mittel der Armutsbekämpfung sei..weil die armen Kaffeebauern dem Mechanismus des freien Marktes ausgeliefert seien.Ein effektives Mittel für diesen Kreistag wäre eine Resolution an den Bundestag zur Neuordnung der Exportbestimmungen. Es müsste Schluss ein,dass wir mit unseren Exportüberschüssen die armen Länder

mit unserer Überproduktion überschwemmen. Dieser Resolution würden wie sofort zustimmen.

Fairtrade bietet einen Anreiz den schlechten Teil der Ernte ins System Fairtrade zu speisen. Das Problem an einem einfachen Beispiel beschrieben ist..: Ein Bauer habe 2 Säcke mit Bohnen. Davon nimmt Fairtrade nur einen Sack ab. Für A = gute Qualität bekommt der Bauer auf dem freien Markt 2014 insgesamt 1,70 Dollar pro Pfund., für Sack B (schlechte Qualität) erhält er nur 1,40 Dollar. Der Anreiz ist offensichtlich.. Der gute Sack wird für 1,70 Dollar verkauft. Der schlechte geht zu Fairtrade. Hier erhält er 1,40 Dollar . Und es ist sehr wahrscheinlich, dass der irgendwann in den Kaffeetassen der Beschäftigten der Landkreises Darmstadt Dieburg landet. Lasst es euch schmecken – kann man da nur zurufen...

 

Wir – DIE LINKE – lehnen diesen Antrag wegen seiner geringen und ineffektiven Auswirkungen für die Menschen in armen Länder ab.Wir tun dies nicht als ewige Neinsager – nein wir tun dies, nach reiflicher Überlegung und intensiver Diskussionen in unserer Fraktion.. und begründet. Wir gründen dies auf internationale Untersuchungen. Wir meinen, dieser Antrag der Kreiskoalition hat bestenfalls symbolische Auswirkungen.

 

Dieser Antrag der Koalition wird heute eine Mehrheit findet - selbst wenn uns der Kaffee in der Kreisverwaltung dann nicht so gut schmeckt, wie üblich. Aber zu mindestens haben die Beschäftigten der Kreisverwaltung ihr schlechtes Gewissen mit Fairtrade Kaffee beruhigt – oder doch nicht ?

 

DIE LINKE DA/DI